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Der Flug und mein erster Tag in Ecuador

 

Nach fast 12 Stunden Flug konnte ich endlich meine erste Gastfamilie persönlich kennenlernen!

 

Am Freitagmorgen bin ich im Hotel schon um 5 Uhr aufgestanden. Dann habe ich die letzten Vorbereitungen getroffen und wir aßen Frühstück. Danach nahmen wir den Shuttelservice des Hotels in Anspruch und fuhren zum Flughafen. Es war ein bisschen schwierig das Check-in zu machen, weil man dort an Konsolen alles selbst machen muss. Ebenso reicht man in Amsterdam auch die Koffer selbst ein an einem Automaten dafür. Nachdem ich das endlich geschafft hatte, mussten wir uns schon Verabschieden.

 

Allein durchquerte ich die Sicherheitskontrolle und suchte das richtige Gate. Dort traf ich dann auch bereits auf einige andere Austauschschüler, die ebenfalls nach Ecuador geflogen sind. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut.

 

Während des Fluges gab es genügend Bordprogramm, sodass einem nicht langweilig wurde. Außerdem hatte ich eine sehr gesprächige Sitznachbarin, mit der ich mich gut unterhalten konnte. Schneller als gedachte setzte der Flieger bereits zur etwas holprigen Landung an.

 

Zwei aus unserer Gruppe mussten kurz nach der Landung feststellen, dass ihre Koffer verloren gegangen waren. Sie wurden bereits von der Airline per Email informiert. Zum Glück sind meinen Sachen vollständig und heile angekommen. Auch die Einreise mit dem Visum war kein Problem.

 

Kaum war ich durch die Tür aus dem Sicherheitsbereich getreten, schloss mich meine Gastfamilie sofort in die Arme. Wir gingen erstmal ein Eis essen am Flughafen und fuhren dann von Quito (der Hauptstadt) nach Latacunga. Zwischendurch machten wir kurz Rast in einer Pizzeria.

 

Kaum zuhause angekommen ging es mit meiner Gastmama Rosy und meiner Gastschwester Fátima sofort weiter nach Salache, einer Nachbarstadt, wo die Hochzeitsfeier am Samstag stattgefunden hat. Dort halfen wir noch ein wenig bei den Vorbereitungen und ich lernte schon ein paar Leute der Familie kennen. Um kurz nach acht war ich allerdings so müde, dass wir die Heimreise anbrachen, denn am nächsten Morgen hieß es sehr früh aufstehen.

 

Ich packte trotzdem noch am Abend meine Koffer aus, da die Sachen für die Hochzeit natürlich ganz unten im Koffer waren. Dann sprang ich noch kurz unter die Dusche, damit ich endlich schlafen konnte.

 

Alles in allem war es ein guter erster Tag glaube ich, obwohl ich auf die Hochzeitsvorbereitungen gerne verzichtet hätte, um früher ins Bett zu kommen.

 

 

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