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Kein Schwimmwettkampf, erfolgreiche Fußballspiele, Cheerleading, eine neue Bekanntschaft und schreckliche Stierkämpfe

 

 

Am Montag fiel das Schwimmen mal wieder ohne Vorwarnung aus. Nicht nur ich bin umsonst gekommen, sondern auch alle anderen außer der Trainerin. Die Reparaturen des Schwimmbades dauerten die ganze Woche an, sodass es erst in der nächsten Woche wieder Training geben wird. Außerdem habe ich dann am Dienstag mit meiner Trainerin telefoniert, die mir leider mitteilen musste, dass der Wettkampf am Wochenende nicht stattfindet. Man hat alle Anmeldungen aus Cotopaxi (unserer Region) abgelehnt, auch von Leuten die seit Jahren an Wettkämpfen teilnehmen. Es lag also zumindest nicht daran, dass ich aus dem Ausland komme. Ich war natürlich etwas enttäuscht, aber schlimm fand ich es jetzt auch nicht.

 

Mittwochmorgens stand das erste Spiel von mir und meinen Klassenkameradinnen der schulinternen Olympiade an. Wir spielten Fußball gegen die Abschlussklasse, wo unter anderem auch meine Freundinnen Marce und Dany mitgespielt haben. Da so gut wie niemand auf dem Feld wirklich Ahnung von Fußball hatte, war das gesamte Spiel sehr chaotisch. Durch einen gut platzierten Schuss meinerseits in der ersten Hälfte des Spieles, konnten wir mit 1:0 gewinnen. Im Gegensatz zu den Jungs nahmen uns die anderen Mädchen, das aber nicht übel und wir haben uns alle nach dem Spiel umarmt und gegenseitig gratuliert. Am Nachmittag habe ich mich mit Diana getroffen. Sie ist 29 Jahre alt und war im Jahr 2007/2008 mit Rotary für ein Jahr in Deutschland. Sie hat in Bruchhausen, einem kleinen Dorf in der Nähe von Osnabrück gewohnt. Eigentlich hatte sie damals in Deutschland bleiben wollen, um dort zu studieren, leider war es ihr aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen. Sie kehrte also zurück, studierte in Quito Finanzen und Wirtschaftsprüfung und eröffnete hier in Latacunga ein kleines Kleidungsgeschäft mit importierter Frauenkleidung, um sich ihr Leben zu finanzieren. Ihr Mann arbeitet im Amazonasgebiet und kommt nur alle 2 Wochen nach Latacunga. Sie hat nun ein Jobangebot für eine Kooperation der katholischen Kirche zwischen München und Quito bekommen zur Koordination von Freiwilligenarbeit zum Beispiel als Gap-Year vor dem Studium. Dafür werden gute Deutschkenntnisse verlangt und sie hat zwar das erforderliche Zertifikat der entsprechenden Stufe, wollte sich aber noch besser auf das ihr bevorstehende Vorstellungsgespräch auf Deutsch vorbereiten. Aufgrund von Mangel an Deutschlehrern oder ähnlichem hier in der Umgebung hatte sie sich an meinen Jugenddienstleiter Renato hier vor Ort gewandt und gefragt, ob vielleicht gerade jemand aus Deutschland hier ist. Renato hat dann den Kontakt zwischen uns hergestellt und ich habe sie am Mittwoch nach der Schule das erste Mal besucht. Wir haben uns sehr gut verstanden und ihr Deutsch ist beinahe fließend. Sie hat zwar ein paar Minuten gebraucht, bis es wieder besser und ohne Stocken in der Fremdsprache geklappt hat, aber danach konnten wir uns flüssig auf Deutsch unterhalten. Ich habe mit ihr ein paar typische Bewerbungsgesprächsfragen geübt und mit ihr gemeinsam überlegt, wie man da am besten drauf antworten kann und einige Formulierungshilfen gegeben. Danach sind wir noch zusammen einen Kaffee trinken gegangen und haben uns noch so ein wenig über unsere Erfahrungen mit der jeweiligen fremden Kultur unterhalten.

 

Meine Eltern holten mich dann wieder an ihrem Geschäft ab und es ging weiter zum Cheerleading. Fáti sollte wieder irgendeinen Sport machen und ist jetzt nach mehr als vier Monaten Pause wieder eingestiegen. Ich kam nur zur zweiten Stunde des Trainings, da ich ja vorher bei Diana war, aber das hat schon vollkommen gereicht und mir für die nachkommenden Tage herrlichen Muskelkater zu bescheren. Alle die mich kennen, wissen, dass ich absolut unbeweglich bin und turnerisch wirklich kein Talent habe. Neben einem Haufen Kraftübungen wie 4x25 Situps und zig Kniebeugen in diversen Variationen haben wir natürlich auch turnerische Elemente geübt und uns gegenseitig gedehnt. Die einzige Übung, die ich noch einigermaßen auf die Reihe bekommen habe, war der Purzelbaum vorwärts. Rückwärts hatte ich einige Koordinationsprobleme und bei dem Handstand und dem Rad war glaube ich nicht mehr zu erkennen, was ich denn da eigentlich machen wollte. Man machte mir aber Mut und lachte mich zumindest nicht komplett aus und meinte das würde schon noch mit der Zeit, da mir einfach die richtigen Muskeln und die Kraft dafür fehlen würden. Als Fáti und ich uns gegenseitig gedehnt haben, dachte ich meine Beine fallen gleich ab. Man musste sich breitbeinig so weit wie möglich in Richtung Spagat hinsetzen und der Partner hat einen dann erst nach rechts, dann nach links und in die Mitte gedrückt. Da ich sonst nicht einmal wirklich schaffe meine Füße bei durchgestreckten Knien zu berühren, gestaltete sich das Ganze ziemlich schmerzhaft. Ich habe aber nicht geheult und rumgeschrien wie Fáti, als sie an der Reihe war, obwohl ich wirklich sanft mit ihr umgegangen bin, da ich ja wusste wie weh das tut. Der Trainer, der sie ja bereits kennt, hat sie natürlich direkt scherzhaft ermahnt. Der Trainer an sich war sehr nett und hat auch immer darauf geachtet, dass ich nicht gleich die Übungen für Profis mache, sondern was Abgeschwächtes, wenn nötig, da ich ja überhaupt nicht die Muskeln dafür habe. Anstatt also im Handstand durch die Halle zu „laufen“ musste ich also nur Schubkarre fahren. Das war für mich schon anstrengend genug. Besonders meine Bauchmuskeln schmerzten ordentlich die Tage danach und zwar an Stellen, von denen ich nicht wusste, dass es da wehtun kann. Nur meine Beine haben das Ganze einigermaßen gut überstanden. Ich werde jetzt jeden Montag und Mittwoch zum Cheerleading gehen, ich kann ja schließlich nur besser werden, und die restlichen Tage geht es weiterhin zum Schwimmen. Da das alles bei der Fédération ist und ich ja nun bereits Vereinsmitglied bin, ist das kein Problem.

 

Es war natürlich besonders anstrengend, dass das Rückspiel gegen die Abschlussklasse direkt am Donnerstagmorgen war. Zu meinem Glück hatten alle anderen aber auch muskuläre Probleme, da die meisten Mädchen sich nicht sonderlich sportlich betätigen. Das Spiel war etwas langsamer und ruhiger als am Vortag. Ich habe direkt in den ersten Sekunden nach dem Anstoß das 1:0 geschossen. Der schöne Distanzschuss, halb links an der Mittellinie gelegen, bahnte sich wortwörtlich seinen Weg durch die Gegner, die auch noch netterweise dem Ball auswichen, der daraufhin im Tor landete. Im Rest des Spiels gab es zwar noch ein paar Chancen für beide Teams, aber keiner konnte mehr ein Tor erzielen. Wir gewannen also erneut dank mir. Ich bin jetzt Held der Klasse, da nicht nur die Jungs die Älteren auseinandergenommen haben, sondern wir auch in dieser weiteren Disziplin über die Abschlussklasse siegen konnten. Dieses Mal hat niemand nach dem Spiel geweint und wir sind mit einem Lächeln vom Platz gekommen, da es eigentlich ganz witzig war und wir echt viel Spaß hatten. Ich glaube auch für die Zuschauer war es sehr amüsant, dass mindestens die Hälfte der Schussversuche darin endeten, dass der Ball entweder in eine komplett andere Richtung flog oder gar nicht erst getroffen wurde.

 

Am Nachmittag desselben Tages habe ich mich zu einer Gruppenarbeit für Englisch getroffen. Meine Gruppenmitglieder waren eher weniger motiviert, da wir die Arbeit schon zuvor einmal abgeschlossen hatten, ohne uns zu treffen und unser Lehrer sauer war, weil alle Gruppen keine Teamarbeit gemacht haben, sondern nur jeder seinen Teil wusste und die meisten nicht einmal die abgetippte Version gelesen hatten, um zumindest einen groben Überblick über das gesamte Themenfeld zu haben. Meine Gruppe war immer noch wenig kooperativ und motiviert. Nur einer hat wirklich mit mir gearbeitet, dementsprechend ist das Ergebnis der Arbeit meiner Meinung nach immer noch nicht wirklich gut, aber mir war es dann auch einfach egal, weil es für mich nicht weiter dramatisch ist, wenn wir halt eine schlechtere Note bekommen. Mehr als meine Hilfe mit meinen doch besseren Englischkenntnissen als die meiner Mitschüler und mit meiner deutlich längeren Erfahrung was gute Referate angeht, kann ich auch nicht machen. Trotzdem war ich danach ein wenig frustriert, weil mir diese Nullbockstimmung einfach auf die Nerven geht, da die meisten meiner Mitschüler leider noch nicht verstanden haben, was der Ernst des Lebens ist oder wie man einfach produktiv arbeitet, auch wenn einem das Thema halt gerade nicht passt und man keine Lust darauf hat.

Am Freitagmorgen ging es mit der achten, neunten, zehnten Klasse, primero, segundo und tercero bachillerato zum Stadion der Stadt um die Eröffnung der Stadtolympiaden zu Feiern. Nach fast einer Stunde Fußmarsch kamen wir am Stadion an. Insgesamt waren etwa 15000 Schüler aller Schulen dort versammelt. Jede Schule hatte ihren Platz und eine Delegation an Schülern, die auf dem Platz aufmarschiert sind. Neben einem spektakulären Rahmenprogramm war die Stimmung wie bei einem Derby von Schalke gegen BVB in Deutschland. Jede Schule hatte ihre Schlachtrufe und alle haben mit mitgebrachten Pompons, Konfetti, Luftballons und allem möglichem gefeiert und gejubelt. Das war schon spektakulär und wesentlich besser als Unterricht. Dummerweise hat es dann direkt zum Beginn des Rückwegs angefangen zu Gewittern und zu Regnen. Wir sind noch eine Weile gerannt, waren haben schon nach wenigen Minuten dermaßen nass, dass es eh keinen Sinn mehr gemacht hat. Zudem sind wir über eine für Autos gesperrte Straße gelaufen, die entsprechend knöcheltief einfach nur noch eine Schlammfläche war. Als wir dann endlich alle nach und nach an der Schule ankamen, waren alle Schüler dermaßen durchnässt, dass wir direkt nach Hause geschickt wurden. Meine Oma lieh mir und Fáti immerhin ein paar trockene Klamotten, weil man unsere Klamotten und Schuhe wortwörtlich auswringen konnte. Ich hatte dann einen schicken gelben Strickpulli an und Schuhe in Größe 35. Das war witzig, aber immerhin warm. Wir haben auf dem Rückweg noch an einem Aussichtspunkt halt gemacht und ich habe dort trotz meiner wunderschönen Klamotten ein paar Fotos gemacht. Von dort konnte man auch die Arena sehen, in der Freitag, Samstag und Sonntag die Stierkämpfe stattgefunden haben. Nebenbei standen auch noch ein paar süße Ferkel – eindeutig Verwandte meines Papas hier, wie wir festgestellt haben – die ich dann auch noch direkt abgelichtet habe.

 

 

Den Freitagnachmittag haben wir entspannt zuhause verbracht. Dafür war der Samstag mal wieder umso voller mit Terminen. Zuerst sind wir zum Mittagessen zu meinem Onkel väterlicherseits gefahren, da meine Oma väterlicherseits Geburtstag hatte. Das „Mittagessen“ gab es dann etwa gegen kurz nach fünf und war nicht allzu lecker. Wie ihr ja wisst, verabscheue ich Kartoffeln sonst und ganz besonders Kartoffelbrei ist absolut nicht mein Fall. Der Kartoffelbrei war mit den Pommes das leckerste auf meinem Teller. Es gab keine Saucen und der Reis war mit einer mir unbekannten Würze vermengt, die ich wirklich nicht essen konnte, obwohl mir der Magen in den Kniekehlen hing. Es war irgendetwas mit Curry und einigen mir unbekannten Gewürzen, die bei mir Brechreiz ausgelöst haben. Das Hühnchen dazu war dermaßen trocken, dass ich es bei aller liebe wirklich nicht geschafft habe das ohne jegliche Sauce zu Essen. Immerhin hatten der Schokokuchen und das Eis zum Nachtisch dann geschmeckt, sodass mein Hunger zumindest etwas gestillt war.

 

Nach dem Essen ging es dann für meine Mama, meine Schwester, meine Cousine Fe (väterlicherseits) und mich weiter zum Geburtstag meiner Cousine Domenica. Dafür sind wir nach Salache gefahren. Zu meiner Freude hatte meine Tante, Domenicas Mama, wieder einen super leckeren Schokokuchen und Schokocupcakes gebacken. So konnte ich dann endlich meinen Bauch mit etwas leckerem vollschlagen. Wir besuchten noch die Pferde und Fohlen meines Onkels, davon gibt es leider keine Fotos, weil es schon dämmerte und man Tiere nicht mit Blitz fotografieren sollte. Wir blieben noch eine Weile dort und ich war froh, dass Fe auch da war, denn wir verstehen uns sehr gut. Sie ist erst vor einigen Wochen 14 geworden, ist aber deutlich ruhiger und erwachsener vom Charakter als alle anderen Cousins und Cousinen die ich so habe. Eigentlich wollten Fáti, Aleja (Domenicas große Schwester) und ich auf eine Party gehen. Unsere Mütter haben uns aber keine Erlaubnis gegeben, weil das Haus in der Nähe eines Bordells liegt und sie das zu Unsicher fanden. Während ich relativ schnell erkannt habe, dass eine Diskussion in diesem Fall aussichtslos ist, hat Fáti nicht nur rumgeschrien, sondern auch geheult und mindestens eine halbe Stunde lag Terror gemacht. Das hat nicht nur Fe und mich, sondern auch die restliche Verwandtschaft vor Ort eher belustigt, als dass es etwas gebracht hat. Den restlichen Abend war sie dann nur noch schlecht gelaunt und quasi nicht mehr ansprechbar. Ich fand es auch blöd, dass wir nicht auf die Feier gehen konnten, weil meine Freunde alle da waren, aber es ist nun mal nicht meine Entscheidung. In dem Fall musste ich einfach akzeptieren, dass wir keine Erlaubnis bekommen haben.

 

Gegen neun Uhr kehrten wir dann zurück zu der anderen Feier. Meine Oma hatte diese zwar schon längst verlassen, aber meine Onkel haben den Anlass für einen netten Abend unter sich genutzt und haben einiges an Alkohol konsumiert. Meine Mama und meine Tante waren die einzigen Frauen in der Gruppe und wir Kinder haben uns nach oben verzogen und haben einen kitschigen Weihnachtsfilm geschaut. Der war so langweilig, dass ich dabei eingeschlafen bin. Erst weit nach Mitternacht haben wir dann endlich die Heimreise angetreten. Mein Papa war ganz gut drauf und meine Mama, die wie immer nichts getrunken hatte ziemlich genervt, weil ein Onkel sich dermaßen betrunken hatte, dass sie ihn gewaltsam ins Auto verfrachten mussten. Das fand ich nicht ganz so schön und ich war froh nicht allzu viel davon mitbekommen zu haben.

 

Mein erster Advent fing relativ unspektakulär an. Dann haben wir aber spontan Karten für den letzten Tag der Stierkämpfe in der Stadt geschenkt bekommen, da meine Tante Pipi nicht wie geplant dort hingehen konnte. Zusätzlich haben wir noch Karten von einer Bekannten bekommen, die mit in die Organisation des Events eingespannt war. Deshalb konnten Aleja, Fáti, meine Mama, meine Tante Alex (Alejas Mama) und ich zusammen dort hingehen. Zunächst gab es einige Probleme beim Reinkommen, da derartige Veranstaltungen normalerweise erst ab achtzehn Jahren sind. Während Aleja, die erst 16 ist und ich locker als 18 durchgegangen sind, war das bei Fáti nicht ganz so. Deswegen musste sie erst mit meiner Tante draußen bleiben, während meine Mama mich und Aleja schon zu unseren Plätzen nach ganz oben begleitet hat. Ich weiß nicht, wie Fáti am Ende doch noch reingekommen ist, aber letztendlich saßen wir zu dritt ganz Oben und hatten einen guten Überblick über den Platz, während die beiden Mütter unten im Vipbereich saßen.

 

Ich war von vorneherein nicht begeistert einen Stierkampf zu sehen. Es ist einfach brutal wie das Tier mehr als eine halbe Stunde gequält wird, bevor es letztendlich getötet wird. Direkt am Anfang wird es schon am Nacken verletzt und immer wieder werden kleinere Messer im Nacken platziert, sodass der Nacken schon nach kurzer Zeit blutgetränkt ist und das Tier sichtbar unter Schmerzen leidet. Trotzdem wird es immer weiter durch die Arena getrieben. Die Zunge hängt dabei meist bereits taub aus dem Maul und manchmal sprudelt das Blut wirklich aus dem Nacken. Der Stier verblutet also quasi halb und wird wirklich erst abgestochen, wenn er sich nicht mehr mit den Fahnen provozieren lässt und nur noch stehen bleibt vor Schmerzen. Das war echt schrecklich anzusehen und mich macht es traurig, dass es hier noch keine Verbote für so etwas gibt. In manchen Städten Ecuadors, wie zum Beispiel in Quito gibt es bereits keine Stierkämpfe mehr, aber das ist eher eine Ausnahme. Es ist keine Frage, dass die Toreros spektakulär sind, aber ich mag einfach kein Gefallen daran finden, wenn ein Tier dabei leiden muss. Ich hätte dafür weder Geld ausgegeben, noch würde ich mir so etwas noch einmal anschauen. Ich habe die Erfahrung jetzt einmal gemacht und das hat mir auch gereicht. Unten gibt es auch ein paar Fotos, die ich gemacht habe. Es ist Blut zu sehen und einigen könnte der Anblick unangenehm sein, deswegen warne ich diejenigen schon mal vor.

 

Den Rest des Tages habe ich dann mit Hausaufgaben verbracht und ich habe den Blogeintrag geschrieben. Für die nächste Woche ist noch nichts Spektakuläres geplant meines Wissens nach, aber das kann sich ja hier bekanntlich, wie in dieser Woche, schnell ändern. Mal schauen was die erste Dezemberwoche so mit sich bringt. Ich vermisse die Weihnachtsstimmung, die ich aus Deutschland gewohnt bin sehr. Besonders fehlen mir so Kleinigkeiten, wie ein Adventskalender oder die typischen Süßigkeiten. Ich will auf jeden Fall noch Kekse backen, wenn ich das irgendwie mit meiner planungsresistenten Familie hinbekomme. Unser Haus ist nicht einmal geschmückt, dafür das Haus meiner Oma mütterlicherseits dermaßen überladen mit jeglichen Blinklichtern und Ähnlichem, dass es auch schon nicht mehr gemütlich dort ist. Ich bin gespannt wie das Weihnachtsfest an sich so wird, denn ich bin eher ruhige Weihnachten gewohnt, da der 24. in Deutschland nur mir und meinen Eltern vorbehalten ist und wir uns einen Tag Ruhe gönnen vor dem Familienwahnsinn an den Feiertagen. Hier hingegen ist Familienrummel sowohl an Weihnachten als auch an Neujahr angesagt. Ich glaube das wird mir den letzten Nerv rauben. Ich wünsche allen einen frohen ersten Advent (auch wenn euch das jetzt verspätet erreicht, weil es schon Nacht in Deutschland ist) und eine frohe Weihnachtszeit!

 


Achtung jetzt kommen die teilweise etwas blutigen Bilder vom Stierkampf!


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